Interview des Monats

In unserer neuen Rubrik „Interview des Monats“ sprechen wir ab sofort einmal pro Monat mit Persönlichkeiten in und um unseren Verein. Den Anfang macht unser aktueller D-Jugendtrainer, Meik Loritz. Mittlerweile trainiert Meik nicht nur unsere D1, sondern spielt auch wieder aktiv bei der 2.Mannschaft des FSV.  Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

Es ist das Größte für ein Kind, wenn Mama und Papa da sind

Coaching mit der Tochter: D1-Trainer Meik Loritz

Hallo Meik. Vielen Dank, dass du uns für ein kurzes Interview zur Verfügung stehts. Fangen wir an: Seit wann bist du beim FSV als Trainer aktiv und mit welcher Jugend hast du angefangen?

Im November bin ich vier Jahre Trainer beim FSV. Angefangen habe ich bei der F1 und habe seither den damaligen Jahrgang bis jetzt zur D-Jugend begleitet.

Warum bist du Jugendtrainer geworden?

Hauptsächlich bin ich Jugendtrainer wegen meiner Tochter  geworden. Sie  spielt seit den Bambinis für den FSV. Aber natürlich hab ich auch sehr schnell andere Kinder liebgewonnen und es macht mir wirklich Spaß mit Kindern zusammenzuarbeiten.     

Wie sehr hat sich der Verein seither aus deiner Sicht verändert?

Der Verein hat sich meines Erachtens sehr positiv entwickelt. Und mich freut es zu sehen was wir Jahr für Jahr an Jugendmannschaften stellen können. Das ist für mich eigentlich das Schönste, das wir so viele Kinder im Verein haben und für den Sport begeistern. Das ist mir auch persönlich sehr wichtig, dass die Kinder einem tollen Hobby nachgehen können. Für einen kleinen Dorfverein ist dies nicht immer selbstverständlich

Was läuft deiner Meinung nach beim FSV gut, was müsste besser werden?

Meiner Meinung läuft es sehr gut was zum Beispiel die Trainingsbedingungen angeht. Wir haben nicht nur ein sehr gutes Sportgelände, sondern werden auch vom Equipment  sehr gut ausgestattet. Eigentlich fehlt nichts und wenn wir mal Material benötigen, wird es schnellstmöglich besorgt. Auch mit unseren Bemühungen was unsere Events angeht, stehen wir vergleichsweise  gut da. Seien es unser Jugendtag im Sommer, der Cloppenburg-Cup (Anmerkung: Hallenturnier im Jahr 2019) oder unser Wandertag. Alles tolle Events, die wirklich Spaß gemacht haben.

Besser laufen könnte meiner Ansicht nach die Aufgabenverteilung, z.B. fände ich ein Jugendleiter-Team vorteilhaft. Dann lasten die Aufgaben auf mehreren Schultern. Aber das sind alles Dinge an denen wir arbeiten können.   

Als Jugendtrainer hat man ja nicht nur mit seinen Spielerinnen und Spielern zu tun, sondern auch mit den Eltern. Was würdest du dir von den Eltern wünschen oder gerne mal sagen?

Das wichtigste für mich ist, dass die Eltern am Wochenende zu den Spielen kommen und ihre Kinder anfeuern. Natürlich immer positiv und fair. Denn wie jeder weiß, ist es das Größte für ein Kind, wenn Mama und Papa da sind und Zuspruch geben.

Jetzt bist du schon viele Jahre mit dem gleichen Jahrgang unterwegs. Könntest du dir vorstellen diesen Weg erneut zu gehen, also von ganz unten einen neuen Jahrgang zu entwickeln?

Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Die ganzen Erfahrungen, die man über die Jahre gesammelt hat, das Wissen, was man die letzten Jahre im Jugendfußball angeeignet hat. Das in einen neuen Jahrgang mitzunehmen, wäre spannend. Die Bambinis hatte ich ja verpasst, da ich mit der F1 angefangen habe: Aber was nicht war, könnte ja noch werden.

Was bedeutet für dich Verein?

Verein bedeutet für mich Gemeinschaft und Freundschaft. Und auch Gesundheit. Gerade durch das Miteinander.

Meik, vielen Dank für deine Zeit und deine Antworten. Dir und deiner Mannschaft viel Erfolg und vor allem, dass ihr alle gesund bleibt,