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Remis für 1.Mannschaft

3:3 gegen Hüffelsheim II / Erster Punkt

Am Donnerstagabend, 18. April, spielte unsere 1.Mannschaft im Heimspiel gegen die SG Hüffelsheim II 3:3 (2:0). Trotz zweimaliger Zwei-Tore-Führung und dem am Ende schmerzlich aus der Hand gegebenen Sieg überwiegt einen Tag  nach dem Spiel eher die Freude über den ersten Punkt, als der Schmerz über den verlorenen Sieg.

Der FSV in blauen Trikots kam gut ins Spiel. Die selten sattelfest wirkende SG-Abwehr wurde bereits früh unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen, zunächst ohne nennenswerte Chancen daraus zu kreieren. Als sich die Gäste nach vorne wagten, fingen Die Blauen den Ball ab, Dominic Großmann schickte Dominik Weber mit einem überragenden Ball auf die Reise, der legte quer und Tariq Zubair vollstreckte zur Führung (12.). Auch in der Folge bleib der FSV die bessere Mannschaft, stand hinten sicher und arbeitete viel nach vorne. Mit der Einwechslung von Landesliga-Stürmer Nico Pereira reagierten die Gäste nach 35 Minuten und bekamen direkt offensiv mehr Zugriff. Überragend reagierte dann Tobias Gläser zweimal gegen Pereira (41.). Das zweite Tor machte dann der FSV. Ein erneuter Ballgewinn im Mittelfeld kam zu Matthias Münch, der im Sololauf erst im Strafraum zu Fall gebracht werden konnte, der Schiedsrichter wartete den Vorteil ab, den Zubair zum Doppelpack nutzte (44.), 2:0.

Endlich konnte man also eine Führung ausbauen und in die Kabine mitnehmen. So war das Selbstbewusstsein unserer Mannschaft auch nach dem Seitenwechsel noch groß. So kamen die drückenden Gäste kaum zu nennenswerten Chancen und wenn vereitelte sie Gläser. Zehn Minuten vor dem Ende war unser Torwart dann aber geschlagen, als Pereira aus zehn Metern traf, 2:1. Die Antwort des FSV? Das 3:1 durch Nico Felgueiras, der einen Abpraller nach Münch-Freistoß einschloss (86.). Der erste Sieg war nun greifbar, doch der FSV schockte sich selbst. Eine harmlose Flanke aus dem Halbfeld fälschte Ricardo Azzarone ins eigene Tor ab (87.), im direkten Gegenzug. Ein strittige Freistoß in der Schlussminute brachte den Gästen das 3:3, als Til Kerth per Schulter traf.

Jetzt musste um den ersten Punkt noch gebangt werden, den erst Gläser festhielt (90.+3) und dann im Gegenzug Weber fast zum Sieg gemacht hätte, als er haarscharf am Ball vorbeirutschte. So blieb es beim 3:3.

Bitter nach dem Spielverlauf, aber auch erfreulich, weil man kämpferisch bis zum Schluss dagegenhalten konnte und weiß dass man mit dieser Einstellung und Geschlossenheit den noch fehlenden Sieg erringen kann.